Hier stellen wir Ihnen Forschungsprojekte für Hund & Bully vor:

Bitte unterstützen Sie mit Blutproben und Auswertungen ihres Hundes den Ursachen von Krankheit und genetischen Belastungen auf den Grund zu kommen.

Die Uni Bern, Ansprechpartner Prof. Dr. Tosso Leeb,  bietet kostenlos an, Blutproben für spätere Forschungen zu archivieren:

Formular Blutarchivierung Bern

 

Studie für die Borkennase Französische Bulldogge

Probeeinsendeformular Borkennase

 

Forschungsprojekt der CDA sowie Dilutionstest für Hunde und Französische Bulldogge

Color Dilution Alopecia

Farbverdünnung bei Hunden

Wie schon an anderer Stelle beschrieben, ist eine wichtige und bis jetzt für die Untersuchungen auf Zuchttauglichkeit oder Feststellung der vorhandenen Anomalien der Französischen Bulldogge übliche Diagnostik die Aufnahme von Röntgenbildern der Hunde.

Die meisten Clubs fertigen ein Seitenröntgen der Wirbelsäule an, einige wenige nehmen ebenfalls eine Aufnahme aus der Vogelperspektive mit hinzu, sprich die Wirbelsäule von oben gezeigt und interessieren sich auch für den Status der Hüften.

In dieser Rubrik hier möchten wir Ihnen immer wieder aktuelle Röntgenbilder, welche natürlich von Fachtierärzten bewertet wurden, zeigen.

Die Initiative Gesunde Bulldoggen und seine fleißigen Unterstützer und Befürworter haben in den letzten Jahren umfangreiches Bildmaterial anhand von Röntgenbildern und CT-Auswertungen gesammelt und möchte sich hier bei allen willigen Bullybesitzern und Züchtern herzlich für die Unterstützung bedanken.

Es ist erschreckend, wie wenige befundarme und stabile Bulldoggen es tatsächlich gibt und wie verwirrend manche ausgestellten Gutachten zu interpretieren sind, indem sie eine befundfreie Bullygesundheit vortäuschen. Dies ist kein Phänomen unkontrollierter Vermehrerzuchten, hinter vielen kranken Hunden steht „hochrangiges“ Pedigree aus namenhaften FCI-Zwingern. Man muss ganz klar die Definition Gesundheit in Bezug auf die Französische Bulldogge und „zuchttauglich ohne Auflagen“ in Frage stellen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Bully ohne große Einschränkungen alt werden kann, dies kann er auch mit mittlerer HD, verlegten Atemwegen und deformierten Wirbeln. Ihn nur, weil er kein tierärztlicher Dauerpatient war, mangels umfangreicher Diagnostik als gesund darzustellen ist sehr irreführend und stützt nur die oberflächigen Untersuchungen, die einige Vereine fordern.

 

Mittlerweile negieren immer mehr Züchter und Vereine / Verbände das primäre Gesundheitsproblem der brachyzephalen Rassen nicht mehr und versuchen sich mittels eines Belastungstestes für die Zuchttauglichkeitsprüfung von der Gesundheit der Atemwege der Zuchthunde zu überzeugen.

 

 

Dass die beschwerdefreie Funktion der Atemwege nicht mittels eines gemütlichen Spaziergangs feststellbar sein kann, muss jedem Laien einleuchten. Das komplexe Zusammenspiel für die einwandfreie Atmung des Caniden von Nasenloch bis Luftröhre kann nach Aussagen von Fachtierärzten nicht von außen begutachtet werden. Um hier nachhaltig erfolgreich züchterisch zu verbessern, empfiehlt sich eine CT-Untersuchung am ausgewachsenen Hund. Nur hier kann man exakt die Beschaffenheit von Nasengängen, Gaumensegel etc. vermessen und erkennen, ob der Hund ein Atemproblem hat oder nicht.

Lesen Sie bitte die Dissertation von Verena Marlene Martin: Aussagekraft des Belastungstest für die Rasse Mops

Diagnose per Röntgen oder CT?

Bisher werden in allen Clubs, sofern gefordert, seitliche Röntgenbilder des liegenden Hundes angefertigt und ausgewertet. Die Hunde sind selten ausgewachsen, da diese Aufnahmen meistens mit ca. 1 Jahr gemacht werden. Es wird nur eine Seitenansicht der Wirbel gezeigt. Man erkennt keine Deformationen, wie Schmetterlingswirbel oder Spina Bifida, man erfasst nicht den Durchfluss des Rückenmarks und ob die Wirbel überhaupt komplett ausgebildet sind. Wir haben leider in den letzten Jahren anhand der vielen Röntgenbildern und CT-Aufnahmen feststellen müssen, dass eine sichere Gesundheit und Garantie der langfristigen Unversehrtheit der Zuchthunde und deren Nachwuchs so nicht sicher festzustellen ist. Es gibt bei einigen Vertretern der Rasse bereits in jungen Jahren besorgniserregende Veränderungen aufgrund von Zubildungen in Form von Verkalkungen, Arthrosen und auch Verschiebungen von Fragmenten einzelner Wirbelkörper. Diese Hunde können lange Jahre ohne deutliches Symptom einen gesunden Eindruck machen.

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